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Der 35,5 km lange Streckenabschnitt Münster
- Neubeckum der WLE, wurde am 30.Sept.1903
eröffnet. Der Abschnitt Beckum - Lippstadt
(28,8 km) am 20. Okt. 1898.Und die 30,7 km
lange Stammbahn, die Warstein - Lippstädter
- Eisenbahn (ab 1896 Westfälische -
Landeseisenbahn Gesellschaft) am 01.Nov.
1883. Am 16.12.1896 wurde die Strecke
Neubeckum - Ennigerloh - Warendorf eröffnet.
Die 6,02 km lange Verbindung von Neubeckum
nach Beckum wurde 1958 von der WLE
übernommen. Gebaut worden
ist
der Abschnitt 1872 durch die Staatsbahn. Der
Wiederaufbau, der im Zweiten Weltkrieg
zerstörten Anlagen ging zügig vonstatten. In
den Jahren vor der Währungsreform, wurden im
Personenverkehr Höchstleistungen erbracht.
1947 benutzten 8,3 Mio. Fahrgäste,
vorwiegend Hamsterer aus dem Ruhrgebiet die
Züge der WLE, mit 2,3 Mio. t im Güterverkehr
wurden ebenfalls Spitzenwerte erreicht. Der
Personen-Verkehr nach Münster wurde 1949
durch die Einführung der Personenzüge in den
Hbf Münster und 1953 durch die Beschaffung
moderner Triebwagenzüge
sowie
Einführung von Eilzügen Warstein - Lippstadt
- Münster attraktiver gestaltet. Mit der
Beschaffung der ersten
Streckendiesellokomotiven 1955/1957 wurde
die Ablösung der Dampflokomotiven
eingeleitet.
In
den letzten 20 Jahren hat sich der WLE-Verkehr im wesentlichen auf die
Kalkstein- und Zementindustrie konzentriert
sowie auf die Bedienung der
Industriebetriebe um Beckum und Lippstadt.
Der Fahrzeugpark wurde auf Spezialwagen für
den Kalkstein- und Zementverkehr reduziert,
der Lokomotivpark durch neue starke
Streckenlokomotiven ergänzt und der Oberbau
der verbliebenen Strecken saniert und nicht
mehr benötigte Anlagen abgebaut oder
verkauft. Die WLE präsentiert sich auch zu
Beginn der 2000erJahre als
durchrationalisiertes, modernes und
leistungsstarkes Eisenbahnunternehmen mit
hohem Transportaufkommen und beachtlichem
Fahrzeugpark.
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WLE-Lok in Belecke in den 60er Jahren |