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In den 50er Jahren bekam die Bundesbahn
zunehmend Konkurrenz vom LKW-Verkehr. Um diesem
zu begegnen, wurden innovative Transportlösungen
entwickelt. Eine davon waren Muldenkippwagen,
die es ermöglichten, das Ladegut direkt vom
Bahnwaggon auf den LKW zu entladen. Dafür waren
die Wagen mit 5 zu beiden Seiten kippbaren
Mulden ausgerüstet. Die Konstruktion ging auf
eine Entwicklung der Westfälischen
Landes-eisenbahn (WLE) zurück. Die Bundesbahn
beschaffte zwischen 1953 und 1970 in
verschiedenen Serien ca. 3.900 Wagen dieser
Bauart, die sich in verschiedenen Details wie
z.B. Sicherheitsausrüstung, Bremsen u.a.
unterschieden. Leider stellte sich im Laufe der
Zeit heraus, dass bei schlechten Gleisen oder
gefrorenem Ladegut die Wagen beim Kippen der
Mulden umstürzen können. Um dies zu verhindern,
wurden an beiden Längsseiten der Wagen
Gleiszangen nachgerüstet bzw. bei neuen Wagen
direkt eingebaut. Diese wurden an der von der
Kipprichtung abgewandten Seite am Gleis
befestigt und verhinderten so ein Umstürzen des
Wagens. Ab den 1980er Jahren wurden die ersten
Wagen ausgemustert. Da die Wagen bei den Kunden
sehr beliebt waren, hielten sich die letzten
Wagen trotz der nicht ungefährlichen Bedienung
noch bis Mitte der 2000er Jahre im Verkehr.
Einige Wagen wurden danach von Privatbahnen
übernommen und wurde so noch einige Jahre
eingesetzt.
Über Baujahr und Hersteller unseres Wagens ist
leider nichts bekannt, anhand seiner Merkmale
kann das Baujahr auf die Jahre 1963 -1967
eingegrenzt werden. Zuletzt lief er bei der
Bundesbahn mit der Betriebsnummer 600 0 582,
später gelangte er zunächst zur Prignitzer
Eisenbahngesellschaft, später zur
Hohenzollerschen Landesbahn. Von dort erwarben
wir den Wagen 2011.

Gattung: .....................................
Ommi51, ab 1964 F(s)-z 120
Hersteller:
.................................. unbekannt
Baujahr:
..................................... zwischen
1963 und 1967
Länge ü.
Puffer: ....................... 9.000 mm
Dienstgewicht: ......................... 12,4 t
Ladegewicht:
........................... 27,0 t
Bremse:
.................................... KE G
Höchstgeschw.:
....................... 90 km/h
Zustand:
...................................
zur Aufarbeitung
vorgesehen
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